PostHeaderIcon Verabschiedung Pfarrer Gielen

gielen_2010Am 1. Oktober 1970 begann meine seelsorgliche Tätigkeit in St. Michael, Düsseldorf, Lierenfeld und am 1. September 2010 endet sie in St. Michael und Paulus in Velbert. Da geht einem doch vieles durch den Kopf und durch das Herz. Heute ist es das letzte Mal, dass ich die erste Seite des Sonntagsbriefes gestalte. Meine Aufgabe ist und bleibt die Mitte nicht zu verlieren und darum auch heute mein Blick auf Jesus. Nie benutzte Jesus die Dinge gegen ihre Natur; er entlockte ihnen die Energie, die sie in sich trugen und verwandelte sie in Zeichen, aus denen wir noch heute leben können. Wir haben die Energie zum Hören und zum Handeln in uns. Die Zeichen sind uns dafür gegeben. Jesus rührt uns in jedem Gottesdienst an. Es kommt nur darauf an, ob wir uns anrühren lassen und diese Berührung dann weitergeben. Das wäre eine Kettenreaktion zum Leben.

Mehr als fünfzig Jahre nach dem Konzil sind wir gerade eifrig dabei, die Kirche museumsreif zu machen. Das hängt allein schon daran, dass diejenigen in der Kirche, die das Sagen haben und diejenigen, die sich noch etwas sagen lassen, immer älter werden. Da macht es natürlich Spaß, die guten alten Sachen zu konservieren. Die Menschen kommender Generationen sollen sehen, wie die Kirche einst ausgesehen hat.

Die Museumsstücke können sich sehen lassen: Da gibt es nicht nur herrliche Monstranzen und Ehrfurcht gebietenden Kirchenräume; nein, wir haben auch Gebote, Gesetze und Verordnungen vorzuweisen, wie sie einst eingehalten wurden. Die Gottesdienste waren übervoll, obwohl wegen der Sprache keiner etwas verstehen konnte; freitags wurde nur mit schlechtem Gewissen Fleisch gegessen, die Beichtstuhltüren waren ununter-brochen in Bewegung und die Überzeugung, die katholische Kirche sei allein selig machend, unangetastet. Aber das alles ist bereits Museum, dem das Wesentliche fehlt: Leben.

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PostHeaderIcon Orgelkonzert in St. Michael

Vorführung und Improvisation zum Stummfilm
"Faust" (1926) von Friedrich Murnau

in St. Michael am Samstag, 25. September 2010 um 19.00 Uhr

"Friedrich Wilhelm Murnaus Film von 1926 ist restauriert und digitalisiert, seine schwarzweiße Welt mit wundersamen Effekten beim Flug auf dem Teppich, Spuk, Zauber und Heiligenschein, als hätte man es heute nicht besser tricksen können. Es ist eine Reise mit dem Licht und hinters Licht, wie spannend muss es am Set gewesen sein, bis die ersten entwickelten Filme die Lichtbilder zeigten ..." (Karsten Pietsch)

Ein großartiges, lebendiges Theater ohne Musik. Diese wird nun von Wolfgang Seifen an der Göckel-Orgel hinzugefügt. Wenn der Film auf großer Leinwand vorne im Kirchenraum gezeigt wird, hat Seifen einen kleinen Bildschirm an der Orgel, wo er den Film verfolgen und seine improvisierte Filmmusik in bester Stummfilm-Tradition spielen kann.

Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei, um eine Spende wird gebeten.
Der Film hat eine Länge von 1, 53 Std.

wolfgang_seifenWolfgang Seifen, Jahrgang 1956, erhielt seinen ersten Klavier- und Theorieunterricht bei Hermann Kräling, dem Kirchenmusiker in Oberhausen. Mit dem Besuch des Musikgymnasiums der "Regensburger Domspatzen" seit 1967 und dem Kirchenmusikstudium in Aachen von 1973 bis 1976 setzte er seine musikalische Ausbildung fort. Neben dem Studium bekleidete er eine erste Organistenstelle an der Nikolauskirche zu Aachen. Es folgten von 1977 bis 1980 die Leitung des studentischen Kammerorchesters Aachen und die Gründung des Kammerchors "Cappella Cantica". Zeitgleich arbeitete Wolfgang Seifen als Kirchenmusiker an St. Sebastian in Nettetal-Lobberich und von 1983 bis 2000 als Organist an der päpstlichen Marienbasilika zu Kevelaer.

Darüber hinaus ist er vielfältig als Chor- und Orchesterleiter, Pädagoge und Komponist tätig. In den Jahren 1989 bis 2000 leitete er eine Orgelklasse für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart und der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Anschließend übernahm er eine Professur für Improvisation und Liturgisches Orgelspiel an der Berliner Hochschule der Künste (jetzt: Universität der Künste Berlin).
Neben umfangreicher Konzerttätigkeit und mannigfachen Dozenturen weltweit folgten Berufungen in die Erzbischöfliche Kirchenmusikkommission Berlin und als Titularorganist an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche. Auch als Preisträger und Finalist ging Wolfgang Seifen aus mehreren Improvisationswettbewerben hervor. Er machte sich einen Namen mit Publikationen über Orgelbau und Orgelimprovisation, zahlreichen Kompositionen für Chor, Orgel und Kammermusik, CD- Einspielungen und Rundfunk- und Fernsehproduktionen.
Wolfgang Seifen ist der künstlerische Leiter des Internationalen Orgelimprovisationsfestivals Berlin.

 

PostHeaderIcon Haus Maria Frieden - Abschied und Neubeginn

Haus Maria Frieden – Abschied und Neubeginn in der Gemeinschaft der Congregatio Jesu in Velbert-Langenberg

Die Maria Ward Schwestern sind Ihnen durch die Mitfeier der Gottesdienste, bei verschiedenen Begegnungen und Festen in der Stadt, in der Pfarrgemeinde und am Bökenbusch über viele Jahre Vertraute geworden. In der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung Maria Frieden sieht es jede Schwester als ihre Aufgabe an, die Kinder und Jugendlichen wertschätzend und liebevoll anzunehmen, sich immer wieder neu mit ihnen auf den Weg zu machen – z. B. durch Unterstützung bei Hausaufgaben, beim Spielen und Feiern, in der Einzelbegleitung - bzw. in der Verwaltung mitzuarbeiten. Für diesen wichtigen und manchmal auch schwierigen Auftrag danke ich unseren Schwestern von Herzen!

Im Juli 2010 wird es eine Veränderung für die Gemeinschaft geben:

Schwester M. Hannelore Hertel
Schwester M. Ludgera Kassenberg
Schwester M. Lioba Kleppmeier
Schwester M. Erika Kindler

werden Langenberg verlassen und neue - ihrem Alter und ihren Kräften angemessene - Aufgaben in anderen Gemeinschaften übernehmen. In der Provinzleitung haben wir entschieden, jüngere Schwestern nach Langenberg zu senden. In unserem Haus am Bökenbusch leben sie als kleine apostolische Gemeinschaft. Sie werden ebenfalls im Haus Maria Frieden, gerne auch in der Pfarrgemeinde mitarbeiten.

Auf die Begegnung mit Ihnen freuen sie sich.
Ab August 2010 bilden

Schwester M. Elisabeth Freund
Schwester M. Hedwig Glas
Schwester M. Veronica Fuhrmann
Schwester M. Birgit Stollhoff
mit Schwester M. Roberta Netedu, die bereits seit Januar 2009 als Erzieherin in Maria Frieden arbeitet, die neue Gemeinschaft.

Der Gott des Weges segne alle Schwestern beim Abschiednehmen und beim Ankommen, damit sie sich auf den Weg machen können, auf den Weg zu Ihm – zu und mit den Menschen.

M. Angela Fries CJ, Provinzoberin München

 

PostHeaderIcon Chorprojekt

Chor- und Solistenkonzert - 31.10.2010

Für dieses Projekt unter der Leitung von Ursula Smetten werden erfahrene Chorsängerinnen und -sänger gesucht, die Zeit und Lust haben, zwei große Chorwerke intensiv zu erarbeiten. Zur Aufführung am Sonntag, den 31. Oktober 2010 um 17.00 Uhr in St. Marien, gelangen die Chorwerke

a) Heinrich Schütz: Motette "Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten"

b) Johann Sebastian Bach Kantate Nr. 106 "Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit" (Actus tragicus).

Der Probenplan sieht wie folgt aus:

  • Samstag 19.06.
    10.00-12.00 Sopran
    12.00-14.00 Alt
    14.00-16.00 Tenor
    16.00-18.00 Bass
  • Freitag 02.07
    19.00-20.30 Sopran und Alt
    20.30-22.00 Tenor und Bass
  • Samstag 03.07.
    10.00-13.00 Tutti
  • Freitag 10.09.
    19.00-20.30 Sopran und Alt
    20.30-22.00 Tenor und Bass
  • Freitag 17.09.
    19.00-21.00 Tutti
  • Donnerstag 30.09.
    19.30-20.30 Tutti
    20.30-21.30 Workshop "Musik und Inhalt" der zu singenden Werke
  • Donnerstag 07.10.
    19.30-21.00 Tutti
  • Donnerstag 21.10.
    19.30-21.00 Tutti
  • Donnerstag 28.10.
    19.30 Generalprobe
  • Sonntag 31.10.
    17.00 Konzert

Anmeldung bis zum 01.06.2010 bei:
Ursula Smetten
02051/955000
ursula.smetten<at>arcor.de oder über das Pastoralbüro St. Marien.

 
Veranstaltungen
Sam, 04. Sep. 00:00
Kolping Velbert
Sam, 04. Sep. 10:00-
Erstkommunion-Katechetentreffen
Sam, 04. Sep. 18:00-
Kirchenchor St. Don Bosco
Son, 05. Sep. 00:00
Stadtteilfest Birth/Losenburg
Mon, 06. Sep. 14:00-
kfd St. Joseph
Die, 07. Sep. 09:00-
kfd St. Marien
Die, 07. Sep. 09:30-
Spielgruppe St. Michael
Die, 07. Sep. 10:00-
kfd St. Michael
Die, 07. Sep. 10:00-
Begegnungsstätte St. Michael
Die, 07. Sep. 14:30-
Begegnungsstätte St. Michael
Die, 07. Sep. 18:00-
KAB St. Paulus
Mitt, 08. Sep. 09:00-
kfd St. Paulus
Mitt, 08. Sep. 10:00-
kfd St. Michael
Mitt, 08. Sep. 14:30-
Seniorentreff St. Joseph
Don, 09. Sep. 18:30-
Hospizverein
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